Sexy Cora sägt am eigenen Ast?(17.08.2009/Irena) Die "privaten" Amateure, die sich durch Livecams und Sexfilme längst nicht nur ein Taschengeld verdienen wollen, sondern ihren Lebensunterhalt, und damit genau genommen eigentlich keine privaten Amateure mehr sind, sind und waren schon immer auf Adultwebmaster angewiesen, die sie bewerben, sie bekannt machen und ihnen somit die User verschaffen, die ihnen das Geld bringen.

Eine von diesen privaten Amateur Girls ist Sexy Cora. Die sich jetzt dieses Jahr ihren Nick sogar als Marke hat schützen lassen.

Das ist für alle Webmaster, die bisher Werbung für sie gemacht haben, ein Alarmzeichen. Denn sofern diese Werbung nicht ausdrücklich mit ihr abgesprochen und von ihr genehmigt worden ist, drohen da jetzt ehr schnell Schritte wegen Verletzung des Markenrechts.

Immerhin geht sexy Cora offensichtlich nicht so weit, dass sie die Verwendung ihres Namens und ihrer Bilder gleich durch einen Anwalt kostenpflichtig abmahnen lässt.

Der Redaktion ist jedoch der Fall eines Webmasters bekannt, der über seinen Provider den Hinweis erhielt, die Inhalte eines sexy Cora Blog zu löschen, weil sie den Provider wegen Verstosses gegen ihr Markenrecht angeschrieben hatte.Man kann sich darüber streiten, wie sinnvoll es ist, sich einen Nick als Marke schützen zu lassen. Mir persönlich kommt es ein bisschen vor wie die Firmen, die sich auf die selbstverständlichsten Dinge ein Patent versuchen geben zu lassen, nur um dann anschliessend in aller Ruhe alle anderen abmahnen zu können, die eine ähnlich einfache Idee hatten.

Und was ist wohl selbstverständlicher als ein gewöhnlicher Vorname oder das Eigenschaftswort "sexy"?Man kann sich erst recht darüber streiten, wie sinnvoll es ist, den Webmastern, die ja letztlich nur Werbung für einen machen, die Verwendung des Nicks zu untersagen.Besser wäre sicherlich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit; ein Angebot an den Webmaster, seinen Traffic für beide Seiten nutzbringend zu verwenden, mit einer Zustimmung zur Verwendung von Nick und Bildmaterial für diese Zwecke.Immerhin, die neu eingetragene Marke hat den Webmaster, der den entsprechenden Blog schon viel länger betrieben hat, als es diese Marke gibt, so dass man durchaus diskutieren könnte, wer da ältere Rechte besitzt, kein Geld gekostet.

Doch die Löschung des Blogs bringt sexy Cora im Grunde überhaupt nichts. Im Gegenteil, sie verliert dadurch sogar Traffic, von dem sie vorher finanziell etwas hatte.Man könnte also behaupten, sie sägt am eigenen Ast.Aber bilden Sie sich selbst eine Meinung. Und falls Sie ebenfalls mit dem Key sexy Cora arbeiten, sorgen Sie vor. Sprechen Sie die Lady direkt an, ob sie Ihnen das erlaubt, oder löschen Sie lieber die entsprechenden Inhalte.Bevor ein nettes Schreiben von ihr kommt; oder diesmal womöglich gar gleich eine Abmahnung, denn nicht nur Amateur Girls, auch Anwälte wollen Geld verdienen …