Räumliche Freiheit beim Onanieren
(27.01.2007/Graf Wagner) Am 09. Februar 2007 findet in Hamburg eine thematisch nicht zu unterschätzende Veranstaltung zum Thema Porno auf dem Handy statt (AK hat davon berichtet), ein reifender und bald boomender Markt mit erheblichem Zukunftspotenzial. Vier Vortragende referieren zeitlich kompakt an einem Freitag Nachmittag über die vielseitigen Möglichkeiten, den stets geilen User künftig weg zu holen vom statischen PC oder vom TV, onanieren wird mobil.
Entspannt im Bett, in der Badewanne, in der Firma auf dem Klo, im Auto, im Garten, oder sonst wo, dort, wo es einem eben Spass bereitet, seinen Samenspender spontan mit dem entsprechenden Entertainment zu entladen.
Es mag einige Stimmen in der Branche geben, die "Brauche-ich-nicht-Stimmen", sie werden alle das nachsehen haben. Porno auf dem Handy wird kommen wie ein Dampfhammer! Die bestehende Technik ist leider noch immer ein Dreck: da schaue ich mir nur die Bildqualität eines Siemens Handys an, ein 30sekündiges Video, da muss der Geist schon mit viel Phantasie bestückt sein um zu erkennen was Inhalt des Ganzen ist; oder meine Frau, heute morgen hat Ihre Freundin entbunden, sie machte auf der Entbindungsstation ein Foto mit Ihrem Nokia Handy und schickte es mir, wie gut, dass ich wusste, es dreht sich um ein Baby. Aber die Entwickler von Handys und sonstigen Mobilgeräten arbeiten mit Siebenmeilenstiefeln, es kommt der Tag, da sind MMS und Videos so gestochen scharf wie jetzt schon in der Fernsehwerbung propagiert.
Viele Kollegen sinnieren häufig und immer wieder gerne über das "Früher" hätte ich doch nur in den 90ern gute Typ-in-Domains registriert, kürzlich erzähle mir ein Kollege, 1998 war Sex.at noch frei, er war sich seinerzeit aber im Unklaren, ob das Sinn ergibt diese zu registrieren (heute hat sie Partnercash); oder wie viele Leute jammern, dass sie seinerzeit nicht die Idee hatten, ein Portal á la PA auf den Markt zu bringen, stattdessen kopieren sie wie die Weltmeister. Die Beispiele der nicht genutzten Chancen sind grenzenlos!
Wer es sich zeitlich einrichten kann, der sollte im Februar nach Hamburg fahren, um sich das an zu hören, was die Herrschaften da erzählen. Ich weiss zwar nicht, welche fachliche Kompetenz die Teilnehmer dort erwartet, aber entsprechende Impulse wird man sicher geboten bekommen und sicher auch den einen oder anderen Kontakt.






